Berlin United – Sporting Mutante

Berlin United 4 - 2 n.N. Sporting Mutante
31 Jan 2016 - 10:00Jubiläumssportplatz

*** Berlin United/VEB Sperber vs. MUTANTE ***

4:2 n.N. (2:2) (1:2)

Sonntag, 31.01.16, Bergiusstrasse

Anpfiff: 10:00

Schiedsrichter: Hanz Kalupa (Cimbria/Trabzonspor)

Heim: 8 Spieler

Wir: Marko, Dani, Isy, Masl, Alex, Chico, Mike, Hien, Kuba, Hotze, Tim;

“OHNMÄCHTIG …. oder: ICH KANN IHNEN AUCH ROT ZEIGEN“

Nach gut anderthalb Monaten Winterpause mussten wir heute ohne Training, oder sonstige fußballerische Aktivitäten unternommen zu haben, sofort von Null auf Hundert voll da sein. Grund? Wir hatten unsere Pokal Achtelfinal Begegnung beim Tabellenführer der “Kreisklasse A“ (!!) zu bestreiten. Bei der Mannschaft des Retortenclubs Sperber/Berlin Vereint (ich liebe diese Bindestrich Vereine=sick) handelte es sich um sehr junge Akteure, welche in ihrer Pupenliga alles wegknallen, was sich auf den Platz gegen sie anzutreten wagt. Als ich mir so ne halbe Stunde vor Spielbeginn das Spielformular abholen wollte, traf ich auch den Schiedsrichter in des Gegners Kabine an, welcher sich quietsch vergnügt mit den Sperber/United Jünglingen unterhielt. Naja, so pfiff der “Sportskamerad“ dann auch, aber dazu gleich mehr.

Wir hatten heute (dies muss fairer weise erwähnt werden) unsere absolut besten Spieler am Start, der Gastgeber war nur mit acht Leuten anwesend. Mir ist nicht bekannt, ob es noch mehr Aktive in diesem Verein gibt, oder ob diese Acht das Stamm Team des ambitionierten Viert Ligisten darstellen. Mutante fing mit der Starting Seven an, welche (auch nur zu Acht, aber damals noch ohne Hotze, Tim und Kuba !) sensationell in der vierten Pokalrunde den Titelverteidiger Viktoria im eigenen Stadion entzauberte. Umgehend nach dem Anstoß verteilte Isy von hinten gekonnt die Bälle und drückte unterstützt vom Capitano und Masl sofort aufs Tempo. Der Gastgeber hielt läuferisch stark stand, lies sich aber von uns eigentlich fast das gesamte Match (bis auf die letzten 13 Minuten, da waren wir nämlich ganz plötzlich nur noch fünf!) in die eigene Hälfte drängen und setze so gut wie ausschließlich auf Konter. Wir gingen folgerichtig mit 1:0 verdient in Führung, versäumten es aber mit aller Macht konsequent auf Torjagd zu gehen. Während das Heimteam nur mit Fernschüssen, welche weit das Mutante Tor verfehlten, oder durch peinliche Schauspieleinlagen auffiel, die in der Verbandsliga mit Gelb bestraft würden, den hier herumstolzierenden Schiedsrichter aber dazu brachten, sein Pfeifchen zum Glühen zu bringen und mit gnadenloser Konsequenz gegen uns zu entscheiden. Es wurde dann so lächerlich, dass bei folgender Situation sogar Strafstoß gegen uns gegeben wurde. Endlich kann sich mal ein Sperber Akteur durchschummeln und schießt glatt daneben. “ DANACH“ stößt er mit unserem herauseilenden Keeper zusammen, lässt sich quäkend fallen und wird vom Männlein im gelben Beinkleid nicht mit dem Oscar, sondern mit einem Strafstoß, welcher zum 1:1 vom linkesten/hinterhältigsten Akteur des Gastgebers (siehe weiter unten!) verwandelt wurde, belohnt. Wir konnten aber umgehend mit 2:1 wieder in Führung gehen. Dies war dann erstmal der Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang erzielte das Heimteam Mitte der zweiten Halbzeit aus dem Getümmel den regulären Endstand. Wir trafen noch Alu, oder schossen den wirklich guten Torwart unseres Gastgebers berühmt und übersahen ein zweimal den besser postierten Companero (Hotze schießt lieber den Sperber Keeper an, anstatt auf gen völlig ungedeckten Mike zu passen). Dani flog für absolut NICHTS vom Platz und Hotze bekam noch was vom türkischen Schläger des Gastgebers aufs Maul. Darüber unten mehr in der Schiedsrichterbewertung.

Fazit: Es ist, obwohl wir offensichtlich verschaukelt wurden, ne reife Leistung unsererseits, gegen einen A Ligisten letztendlich im Entscheidungsschießen raus zu fliegen, weil man von vier Versuchen nicht in der Lage war, auch nur einen im Tor zu versenken, obwohl unser famoser Torwächter zwei gegnerische Neunmeter in vorzüglicher Manier entschärfte. Eventuell hätten Marko und Hotzes 4 ½ jähriger anwesender Sohnemann Noah als erste Mutante Schützen antreten müssen, um den nachfolgenden Mutante Routiniers die Nervosität zu nehmen bzw. ihnen die notwendige Sicherheit und Willensstärke vorzuleben. Ich weiß es nicht ….

Zum (Achtung Ironie) “UNPARTEIISCHEN“:

Der Referee war vom Fusionsverein Cimbria/Trabzonspor. Uninformierten darf mitgeteilt werden, dass sich Cimbria und Sperber den Platz an der Bergiusstrasse teilen. Die kennen sich also sehr gut. Wer bei Fussi.de reinschaut, kann sehen, dass der Schiedsrichter Hanz Kalupa des Öfteren die Pflichtspiele von Sperber/Berlin Vereint pfeift. Zufall? Okay, ich warnte mein Team und bat um äußerste Vorsicht. Das Mutante Team hielt sich daran. Spielte hart, aber fair und diskutierte nicht mit Herrn Kalupa (bis er, spätestens nach der Tätlichkeit des Sperber Kapitäns, allen Anwesenden deutlich machte, welche Geistes Kind er ist!). Von der ersten gespielten Minute ging Herr Kalupa mit der gastgebenden Mannschaft eine Ekel erregende Symbiose ein. Wir spielten beispielsweise den Ball, ein “Sperber/Verient Berlin“ Akteur ging schreiend und sich hysterisch beschwerend zu Boden und Herr Kalupa pfiff IMMER gegen uns. Für ein Laufduell mit drängelden Körperkontakt beider Spieler, bekam unser Capitano an der Mittellinie Gelb (!!). Wegen (ich erkundigte mich freundlich bei Herrn Kalupa in der Halbzeitpause) halber Notbremse (!?!), obwohl es in unserer Hälfte vor Mutanten (die hinter Dani platziert waren) nur so wimmelte. Der Gastgeber bekam beim Spielstand von 0:1 einen Neunmeter zugesprochen, welcher eine absolute Frechheit war (siehe oben). Als Marko Herrn Kalupa im ruhigen Ton darauf aufmerksam machte, blaffte der kahlköpfige Senor unseren Torwächter an: ICH KANN IHNEN AUCH ROT ZEIGEN! Dani grätscht dreizehn Minutos vor Spielende, trifft den Ball, der ins Seiten aus geht. Die sich mit Dani im Zweikampf befindende Sperber Heulsuse schreit wie am Spies= Gelb/Rot (im Spielbericht stand dann merkwürdigerweise glatt rot!) für unsere Dreiundzwanzig. Nach einem Zweikampf zwischen Hotze und der gegnerischen Zehn, schlägt der Sperber Akteur unseren Mann mit beiden Fäusten ins Gesicht. Der Schiedsrichter gibt nur Gelb wegen Unsportlichkeit. Auf Chicos und Isy’s berechtigtes beharrliches Nachfragen, warum Herr Kalupa diese Tätlichkeit des gegnerischen türkischen Spielführers nicht korrekt bestraft, antwortet dieser nur mit peinlichen Ausflüchten. Die Sperber Spieler (besonders der Aggressor) lachen sich sichtbar auf dreckigste Weise schlapp!!! Wir retten uns die letzte Viertelstunde geschickt (spielen zu fünft besser, als mit einem Krieger mehr) ins Entscheidungsschießen. Nachdem Vereint/Sperber/Berlin/Neukölln zwei Neuner verwandelt und Masl unseren dritten Neuner versemmelt hat, drehen die vom neunzigminütigen Betrug berauschten Gastgeber siegestrunken ab, besteigen sich und befehlen ihren befreundeten Schiedsrichter das Entscheidungsschießen (vorzeitig) zu beenden, was er auch tatsächlich frech regelwidrig tut!!! Wir müssen Herrn Kalupa minutenlang verklickern, dass wir rechnerisch nach geschossenen (und zwei von Marko entschärften!) Neunmetern noch im Rennen sind. Die Sperber Akteure fluchten und diskutierten, bis Herr Kalupa nach fünf Minuten Laberpause endlich Hotze gestattete unseren vierten Neuner zu schießen. Völlig entnervt, ballerte auch noch einer unserer sichersten Schützen seinen Versuch in den grauen Neuköllner Mittagshimmel! Ich gehe nach dem heute Erlebten sogar so weit zu behaupten, dass dieser Schiedsrichter unsere beiden Treffer annulliert hätte, wenn die Kleinfeldregeln ihm erlaubt hätten auf Abseits zu entscheiden, oder Markos gehaltene Neunmeter wiederholen lassen, wenn wir dieses Entscheidungsschießen enger gestaltet hätten. Was ich dem nächsten Pokalgegner dieses “Vereins“ nur raten kann ist folgendes. Versucht einen fähigen und fairen Schiedsrichter für eure Begegnung zu bekommen. Hanz Kalupa besitzt diese Tugenden nicht!! Die Truppe von Sperber ist rein sportlich gesehen, von jedem Verbandsligisten gegen den wir bis jetzt angetreten sind, zu schlagen und keine Übermannschaft. Was heute in der Bergiusstrasse abging, war reine Verarsche, wie wir es so (oder so ähnlich) das letzte mal vor Jahren mit dem berühmt berüchtigten klumpigen Herrn Neumann oft ertragen mussten, welcher seine Busenfreunde von Horrido oder Capri bei jedem Heimspiel auf seine ganz persönliche art und weise zum Sieg pfiff und aufs fieseste bevorteilte, bis ihm endlich von Manuel Ziebarth und der Sportgerichtsbarkeit des VFF die Lizenz entzogen wurde.

Tore: 0:1 DANI + 1:2 MASL

Bericht: kiwi